Ganzheitliches Pferdetraining 

Bei meinem Pferdetraining ist mir ein großes Anliegen, das Pferd in seinem individuellen Potenzial und Können zu fördern und zu stärken. Jedes Pferd ist verschieden, weshalb es mir wichtig ist, auch das Training ganz individuell zu gestalten. Ich wünsche mir ein Pferd, das mental und emotional fit ist, sprich stetig mitdenkt und Fragen stellt und nicht nur auf Knöpfe reagiert. Ein aktives Pferd, mit dem ich sowohl vom Boden, als auch beim Reiten eine stetige Kommunikation führe. 

Jungpferdetraining 

“A good start is half the finish.” Jack Brainard

Bei meinem Jungpferdetraining lege ich viel Wert auf eine gute Basis. Ich starte mit Bodenarbeit, bei der das Pferd schon einmal den Sattel und die Prinzipien, nach denen ich arbeite, kennenlernt. Mir ist es wichtig, dass mein Pferd entspannt mit und ohne Sattel in allen Gangarten gearbeitet werden kann, dabei stets conntected mit mir ist und einen Sinn in den Aufgaben und Fragen sieht, die ich ihm stelle. Vom Boden erarbeite ich mir die Grundlagen für späteres Reiten. Das macht den Start verständlicher und die Pferde kommen schnell auf die Lösung mit dem Menschen oben drauf. Die Kunst in einem schönen Jungpferdestart liegt für mich im Timing der Dinge. Wie schnell gehe ich vom einen zum nächsten Schritt? Wann ist das Pferd bereit für einen Reiter auf seinem Rücken? Nach wieviel Einheiten unter dem Sattel fange ich mit verrückten Dingen wie Manövern an? Wann kommt nicht nur der Geist mit, sondern auch der Körper? Häufig wird vergessen, dass die kleinen Zwerge nicht nur vom Kopf her mit der neuen Situation als Reitpferd klarkommen müssen, sondern auch körperlich. Wie schnell kann ich also mit dem Training in der Wachstumszeit beginnen und was und wieviel ist zu welcher Zeit das Richtige für das Jungpferd? Mir ist wichtig, dem Pferd genau die Zeit zu geben, die es braucht, zum Heranwachsen, zum Lernen, zum Fragenstellen, Erfahrungen sammeln und Spaß haben. Meine Jungpferde sollen erstmal Komfort mit dem Reiter in sämtlichen Situationen finden, Schritt, Trab, Galopp unterm Sattel entspannt und am langen Zügel können und dann vor allem Kilometer als Reitpferd machen, am liebsten draußen im Gelände, wo sie Muskeln aufbauen können, lernen, die Füße zu setzen und vor allem einen Sinn in der Arbeit sehen. Später geht es für mich dann ans Schwerpunkt- und Spezialisierung-Setzen, Reiten mit Kontakt, an die Gymnastizierung und Gesunderhaltung, an Manöver und all die Sachen, für die ich vorher eine solide und gute Basis zum Aufbauen geschaffen habe. 

 

Problempferdetraining

“ Everything your horse does is feedback.” Pat Parelli  

Ab wann ist ein Pferd ein sogenanntes Problempferd und was veranlasst uns es als dieses zu bezeichnen? Buckeln, steigen, beißen, treten, scheuen, losreißen... All dies sind Verhaltensmuster und häufig das Resultat aus Unwissenheit, Missverständnissen, Verständnisproblemen, Angst oder vielem mehr. Problempferde werden in der Regel nicht mit solchen Verhaltensmustern geboren. Häufig ist die Hand eines Menschen dabei ein ausschlaggebender Punkt, weshalb ein Pferd in diese Richtung flieht. Ich sage bewusst häufig und in der Regel. Ja, in den meisten. Fällen ist die Handlung eines Menschen der ausschlaggebende Punkt, es gibt allerdings trotzdem noch wenige, bei denen tatsächlich körperliche Probleme, Traumata aus Geburt oder Aufzucht, Stürze, Unfälle oder die falsche Haltung zu derartigem Verhalten führen. So oder so, was ich möchte, ist genau diesen Pferden zu helfen, denn das ist häufig genau das, wonach die Pferde so vergeblich suchen. Verständnis, Führung und Hilfe. Die Verhaltensmuster, die sich häufig schon über Wochen, Monate und Jahre in den Köpfen eingebrannt haben, heißt es mit konsequenter, dennoch aber zu jedem Zeitpunkt fairer und verständnisvoller Hand zu durchbrechen. Mein Ziel ist es, die Mitteilungsbereitschaft, die diese Pferde eigentlich an den Tag legen, beizubehalten. Diese Pferde drücken sich aus, lassen uns teil an ihren Gedanken und Gefühlen haben. Das ist etwas, womit man prima arbeiten kann! Alles, was ich mit meiner Arbeit nun machen möchte, ist die Einstellung zu ändern und dabei Mensch und Pferd die Möglichkeit und den Raum zu geben, auf Augenhöhe zu kommunizieren und zusammen zu wachsen. Eine Partnerschaft und ein Verständnis aufzubauen, bei dem keine Seite erst so laut in ihren Aktionen und Handlungen werden muss, um gehört zu werden. Ich möchte diesen Pferden und diesen Menschen wieder den Weg zueinander weisen und sie auf einen Pfad bringen. Das braucht Zeit und Geduld, ist aber mehr als nur lohnenswert. Solltest du also genau in solch einer Situation mit deinem Vierbeiner sein, würde ich mich freuen, euch beiden weiterhelfen zu können! 

Trainingsberitt 

"Don´t try to make it happen. Get it ready and let it happen." Ray Hunt
Du hast ein Pferd, das bereits angeritten ist und unter dem Sattel läuft, möchtest es gerne noch weiter ausbilden lassen, oder es fehlt euch an ein paar Bausteinen, um in euerm Training weiter zu kommen? Auch dann bist du hier genau richtig! Ich helfe dir gerne, deinen Vierbeiner in einer Sparte, vom Boden oder beim Reiten weiter auszubilden oder auch bei den Kleinigkeiten, die euch in eurer Arbeit im Weg stehen, aufzuräumen. Melde dich doch gerne einfach bei mir!